ONLINE BLOG Version 20251212
> BEGRÜßUNG
Sehr geehrte Menschen,
in diesem Brief möchte ich Sie dafür begeistern, demokratische, faire Kommunikationsnetzwerke aufzubauen oder zu unterstützen. Neben den etablierten größen FB, LIn, Insta, TT, Threads etc. fehlen sichtbare Alternativen, die echten fairen, demokratischen Diskurs großflächig fördern und dabei Engagement für gesellschaftliche Lösungen vielleicht sogar belohnen. In Zeiten massiver Verschwendung und massiver Gefahren müssen sich vernünftige Menschen zusammen finden und sich möglichst gut miteinander absprechen.
Ich wende mich an Sie, weil ich nach Lösungen für die großen, globalen und lokalen Herausforderungen unserer Zeit suche und ich der festen Überzeugung bin, eine bessere Kommunikation macht uns als Demokraten zu einem besseren Team. Faire Foren fehlen oder sind nicht weit genug verbreitet.
Aus Erfahrungen in Team Arbeit und Team Sport weiß ich: Nur wer sich gut abspricht, kann herausragende Leistung erzielen. Und jeder der sich eine gewisse Zeit mit der Lage unserer Welt beschäftigt weiß, wir benötigen besondere Leistung, wenn wir als Vernünftige, Demokraten und Humanisten noch ein Wörtchen mitreden möchten, bei der Gestaltung.
>> PROBLEM
Wie finde ich ( und jeder der handeln möchte) überhaupt einen Weg, um an Verbesserungen arbeiten zu können? Sie kennen den Spruch "Wie sollen wir die Welt in unserer Freizeit retten - wenn andere sie hauptberuflich zerstören?".
Ich bin ein Teil einer 4-köpfigen Kleinfamilie - Vollzeit Erwerbstätig, Ende 30 mit begrenztem Zeitkontingent. Wir sind unsagbar dankbar und uns geht es sehr gut - doch mit anderen Erwachsenen teilen wir die Sorge vor vielen Gefahren, die die Zukunft unsere Kinder bedrohen.
Die gesellschaftlichen Voraussetzungen für ein gutes Leben verschlechtern sich seit Jahren – ich wette das ist quantitativ erfasst und wissenschaftlich belegt, aber selbst wenn es nur ein Gefühl in uns ist: Schon Artensterben, Klimawandel, Kriege, künstliche Intelligenzen, wachsende Ungleichheit, etc. ist wissenschaftlich erwiesener Status Quo und als Demokrat sehe ich unsere Grundwerte attackiert.
Wenn das nicht irgendwie alarmierend ist - na, was denn dann?
Es klingt fast verharmlosend, wenn wir diese Vielzahl existenzieller Krisen als Polykrise zusammenfassen - aber die Vereinfachung von komplexen Sachverhalten scheint uns prinzipiell Informationen leichter verdaulich zu machen.
Viele dieser Krisen sind lange bekannt – und dennoch führt ihr Fortschreiten nur selten zu entschlossenem Handeln. In vielen Komfortzonen werden die Probleme lieber ausgeblendet oder aus gesessen. Diese Beobachtung mache ich nüchtern und selbstkritisch – ich bin Teil dieser Gesellschaft, also auch Teil des Problems.
>>> LÖSUNG
Die Polykrise ist die größte und komplexeste Aufgabe, die sich unsere Spezies je stellen musste. Zum Glück sind wir Menschen vor allem eins: Problemlöser.
Und ich bin überzeugt, dass wir den wachsenden Zorn und die Angst "noch" in konstruktive Kraft verwandeln können, einfach wenn wir uns besser absprechen.
Wir stehen als Menschheit zwischen Natur und Digitalisierung. Wenn wir digitale Werkzeuge klug einsetzen, können wir neue Formen kollektiver Intelligenz entwickeln, die unsere Systeme und Entscheidungsprozesse verbessern – nicht künstlich, sondern ganz menschlich.
Wenn wir als Team die Demokratie wirklich stärken wollen, brauchen wir Strukturen, in denen faire Debatten möglich sind. Digitale Räume, die nicht spalten, sondern verbinden. Plattformen, die Diskurs fördern, nicht verzerren. Auch nicht zu Gunsten der Plattform Profiteure.
Wir brauchen echt soziale Medien – faire Foren, in denen Vernunft und Wahrheit walten, während Mitgestaltung belohnt wird. Empathie und die Sorge um Arme, Kleine und Schwache muss wieder eine laute Stimme bekommen. Wir sind den nachfolgenden Generationen verpflichtet und sollten uns tendenziell eher beeilen, als ausruhen.
Wenn wir als vernünftige Demokraten es nicht schaffen uns groß-umfänglich zusammen zu finden, zu vernetzen, uns zu ordnen, zu diskutieren, abzusprechen und für unsere Werte aufzustehen, zu arbeiten und notfalls zu kämpfen - dann sind WIR in unserer Findungsphase schon vom Aussterben bedroht.
>> SCHLUSSWORT
Wie geht es weiter?
Senden Sie mir gerne einfach Ihre Gedanken, Fragen, Hinweise oder Ideen als Antwort auf diese Mail.
Wir brauchen: # FaireForenJetzt !
Ich freue mich über jede Rückmeldung.
Liebe & Grüße
Besorgter Vater
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Besorgte Mutter
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Besorgte Omas
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Besorgte Opas
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Besorgte Onkels & Tanten
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/LETTER 01
Ich würde gerne intensiver daran arbeiten, digitale Kommunikationsnetzwerke zu entwickeln, um durch verbesserte Absprachen den kommenden Generationen einen möglichst lebenswerteren Planeten zu hinterlassen.
Obwohl die Faktenlage eindeutig ist, fällt es vielen schwer, die Dringlichkeit und Komplexität der Krise in ihr Weltbild zu integrieren und deswegen gibt es noch zu wenige Menschen und Bewegungen, die entschlossen und wirksam an Lösungen arbeiten.
Nach Jahrzehnten relativen Wohlstands scheint das kollektive Bewusstsein zu berauscht – wie Gäste einer Party, die das Ende der Feier ignorieren, obwohl das Licht längst angegangen ist. Je älter wir werden, desto schwerer fällt es vielen von uns, grundlegende Strukturen in Frage zu stellen. Schon die bloße Benennung der Klimakatastrophe löst bei vielen keine sachliche Auseinandersetzung aus, sondern aggressive Abwehr. Statt Argumenten begegnet man emotionalen Angriffen. Menschen, die sich stark und "erwachsen" nennen, scheuen nicht davor zurück, verbal auf Schwächere loszugehen – nur, weil ihnen die Information nicht gefällt, die diese "Schwächeren" verbreiten.
Das ist beschämend und es ist gefährlich.
Was bedeutet es heute noch, gut zu sein? Was ist unser Maßstab? Das Grundgesetz? Ein religiöses Werk, etwas Anderes? Und ist es denn nicht selbstverständlich, dass wir uns um Schwächere kümmern – nicht nur aus Pflichtgefühl, sondern aus Menschlichkeit?
In einer Gesellschaft, in der Lügen alltäglich geworden sind, müssen wir grundsätzliche Begriffe wie Wahrheit, Leistung und Gerechtigkeit neu klären. Wenn einflussreiche Menschen unehrlich und Grundgesetzes widrig handeln dürfen, ohne Konsequenzen zu erfahren, verlieren wir die Grundlage für Vertrauen. Wo reden wir gemeinsam über solche Fragen, wenn die Welt sich täglich ein bisschen schneller dreht und der Bürgerstammtisch in schnelllebigen Zeiten, zwar grundsätzlich wichtig ist, er aber ohne digitales Pendant, einfach zu klein und langsam bleibt. Wo reden wir, wenn wir auf den seltener gewordenen analogen Treffen im Kreise der Familie nicht unbedingt über großskalierte Probleme sprechen möchten?