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Donnerstag, 26. März 2026

#Verschwendung

Unsere Gier nach Konsum hat uns voneinander entfernt. Statt Bestätigung in sozialen Beziehungen zu finden, betäuben wir uns mit immer neuen Dingen, die wir zu brauchen glauben – so sehr, dass wir kaum noch wahrnehmen, was uns dieses Verhalten tatsächlich kostet.

Unser Verbrauch übersteigt längst das Maß, das die Ressourcen dieser Erde erneuern können. Das daraus entstehende Leid ist grenzenlos. Und der Preis? Ob man an Gott glaubt oder nicht: Die Konsequenzen unserer ungezügelten Konsumlust bedrohen unsere eigene Lebensgrundlage.

Wir verhalten uns wie in einem überfischten Teich, der uns nicht mehr ernähren kann, weil es keine Fische mehr gibt, die sich vermehren. Es wirkt fast, als würde sich die Natur gegen uns wehren – gegen eine Spezies, die sich wie ein Parasit ausbreitet und ihren Wirt auszehrt.

Nichts hat diesen Planeten so tiefgreifend verändert wie der Mensch. Ob wir dies als Strafe Gottes, als Reaktion der Natur oder als unausweichliche Folge unseres Handelns begreifen, ist letztlich unerheblich. Entscheidend ist: Die Konsequenzen treffen uns selbst und sind wissenschaftlich erfassbar.

Warum wir nicht handeln? Weil Menschen träge in ihrer eigenen Welt leben und die Wahrheit käuflich ist. 


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